Tourismus in Alaska – ein Überblick

Alaska, ein zu den Vereinigten Staaten von Amerika gehörender Bundesstaat, ist ein eher ungewöhnliches Reiseziel. Dennoch besuchen jährlich etwa eine Million Touristen dieses kalte Land, denn die unberührte Natur hat durchaus ihren Reiz und ist weltweit einzigartig. Auch ist Alaska das am dünnsten besiedelte Land der Welt – einem entspannten Urlaub fernab jeder Zivilisation steht hier also nichts mehr im Wege. Tatsächlich sind die Entfernungen innerhalb Alaskas so enorm, dass man häufig nur mit dem Boot oder dem Wasserflugzeug von einer Attraktion zur nächsten gelangt.

In der Sprache der Eskimos bedeutet das Alaska wörtlich übersetzt “großes Gelände”und tatsächlich sind die Dimensionen in Alaska enorm. Beispielsweise kann man auf dem Festland mehr als 50.000 Gletscher, 3.000 Flüsse und sage und schreibe drei Millionen Seen entdecken – eine schier unvorstellbare Zahl. 1.800 Inseln zählen zum Land Alaska; die Küstenlänge beträgt knapp 55.000 Kilometer.

Zahlreiche Superlative kann man in Alaska bestaunen, unter anderem den 6.194 Meter hohen Mount McKinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Dies ist jedoch nur einer von zahlreichen schneebedeckten Erhebungen in Alaska. Die unbeschreibliche Natur des Landes wird in zahlreichen Nationalparks geschützt – viele dieser Parks sind für Touristen zugänglich. Fjorde und Gletscher bestimmen das Bild der Landschaft Alaskas. Gut kann man diese übrigens auch im Rahmen einer Kreuzfahrt erkunden – ein Angebot, welches von vielen Touristen gerne genutzt wird. Von Seattle oder dem kanadischen Vancouver beispielsweise werden regelmäßig Luxuskreuzfahrten angeboten. Die Beobachtung von Walen – eines der Highlights bei einem Urlaub in Alaska – ist von solch einem Schiff aus am besten möglich.

Versäumen sollte man als Tourist in Alaska auch nicht die unzähligen Naturphänomene – absolutes Highlight stellt sicher das Polarlicht dar.
Der Tourismus in Alaska ist übrigens recht jung. Alaska trat als 49. Bundesstaat den Vereinigten Staaten von Amerika bei – früher reisten nur Abenteurer in diese Region.

Doch nicht nur die unberührte Natur macht Alaska zu einem der Traumziele unserer Welt schlechthin, auch einige interessante Städte kann man in Alaska entdecken. Größte Städte des Landes sind Anchorange und Fairbanks.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Alaska ist schwer zu bestimmen. Wer Tiere – insbesondere die Bären Alaskas beim Lachsfang – beobachten möchte, sollte im Frühjahr oder Sommer in das Land reisen. Im Sommer beeindruckt zudem das lange Tageslicht, während der Herbst die farblich stimmigsten Bilder liefert. Jedoch kann es im Herbst in der Nacht schon bedenklich kalt werden. Wer im Winter nach Alaska reisen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius durchaus keine Seltenheit sind.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>